Wenn ich Rockstar bin…

VoltAir

Ich krieg immer so nach 7-10 Tagen Heimweh. Wenn ich Rockstar bin, mach ich nen Deal mit Easyjet, so dass alle, die zum Konzert kommen wollen zu ihrem Konzertticket einen Flugticket-Gutschein dazu bekommen. Auf die Art kann ich immer zuhause in Berlin bleiben. Und ich wäre plötzlich ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für unsre schöne, wiedervereinigte Hauptstadt. Allerdings würden Umweltaktivisten mich bald sehr sehr hassen, deshalb würde ich Robert beauftragen ein photovoltaikbetriebenes Luftschiff zu bauen und dann würde ich meine eigene Fluggesellschaft gründen und easyJet wäre bald pleite und viele zehntausend junge Flugbegleiter, Bodenpersonal und Piloten aus ganz Europa wären arbeitslos. Daraufhin würde die EU in Verhandlungen mit mir treten, weil die Steuereinnahmen drastische Einbrüche verzeichnen würden und ganz Europa in Klassenkampf und Protest verharren würde und ich hätte nur noch sehr wenig Zeit für meine Musik. Die Fans wären sehr enttäuscht. Deshalb würde ich den Wünschen der EU im Interesse der ehemaligen Easyjet-Mitarbeiter am Boden und in der Luft schnell nachgeben und alle bei meiner Airline „VoltAir“ einstellen. Jeder Mitarbeiter dürfte darüber hinaus zu zwei meiner Konzerte im Jahr gratis kommen. Am Ende wäre ich furchtbar wohlhabend (mindestens Milliardärin), politisch einflussreich, sozial verantwortungsbewusst, eine vielbeachtete Musikerin und Unternehmerin und hätte nie in meinem Leben ein Konzert außerhalb Berlins gespielt.
Die Stadt würde ich nur zum Urlaub in Südosteuropa 4 mal im Jahr verlassen.

Stephan Urbach – ein Portrait

Sein halbgeschorenes Haar und die Kastenbrille lassen in Zeiten des Erfolgs der Piratenpartei einiges an Klichees zu. Obwohl Markus Lanz ihm im ZDF bescheinigte der einzige Pirat zu sein, der „wie ein Politiker labert“ ist Stephan Urbach kein mediengeiler Mandatsträger, sondern vor allem Aktivist.
Der gelernte Bankkaufmann ist Vorstandsmitglied der Telecomix, einer Organisation, die unter anderem im Arabischen Frühling die unzensierte Kommunikation der Aktivisten aufrecht erhielt. Seine Aufgabe im Arabischen Frühling nahm er ernst, die Devise lautete: Wenn ich es nicht mache, wer macht es dann?
Unbemerkt glitt er in eine Depression, die Folge unzähliger Nächte vor dem Rechner und der Verantwortung den Aktivisten vor Ort Gehör zu verschaffen. Sein Burn Out trieb ihn fast in den Suizid. Nach dem Freitod des österreichischen Hackers @oneup beschloss Urbach jedoch über dieses Tabuthema in der Hacker-Szene zu sprechen.

Autoren: Julia Krüger und Christina Makonnen

Und das in meinem Studio!

Matussek Friedman nervt wer nervt mehr
Matussek versus Friedman – wer nervt mehr? MATTUSSEK!!! (Screenshot ARD Mediathek)

Hallo Herr Matussek,

leider haben Sie meinen Kommentar auf Ihrer Webseite nach nur wenigen Stunden gelöscht, deshalb nun an dieser Stelle:

Sie nerven!!! Sie diskutieren weder sachlich, noch emotional, sondern nur DER PROVOKATION willen!!! Sie machen mich mit Ihrer Engstirnigkeit, ihrer Polemik und ihrer kurzsichtigen „Argumentation“ WAHNSINNIG!!!
Wie kann ein Mann der Kirche SO schwach und blamabel und unweise „diskutieren“? Wieso quatschen Sie jedem mit abweichender Meinung ins Wort?
Wie alt sind Sie eigentlich?? Ihre respektlose, kindliche und überaus peinliche Gesprächskultur sollten Sie unbedingt überarbeiten. Am besten lassen Sie sich PROFESSIONELL helfen!
Bei Maischberger hat ja selbst Friedman zivilisierter diskutiert, als Sie. FRIEDMAN!!!

Zitat des Abends: „Jesus war kein Deutscher.“ (Imam Dabbagh)
Polemik des Abends: „Darf ich einmal ausreden!“ (Matthias Matussek)
Moderation des Abend: „Stopp!“ (Sandra Maischberger)

Wer noch mehr möchte, hier.

Du sagst mir nicht was falsch ist!

Kampagnen für Mitarbeiterwerbung aus fragwürdigen oder auch zweifelsfrei schmuddeligen Ecken des Einzelhandels sind ja nichts neues. McDonald’s warb in Fernsehspots für gute Arbeitsbedingungen und Aufstiegschancen. Dass der Textil-Discounter KiK nun nachzieht – okay. Das einzig verwunderliche daran mag der verschleuderte Etat sein. Steigt der Preis meiner Lieblingsjeans nun von 2,99€ auf 3,49€?

kik falsche ideale (mehr…)

Ein Bezirk ohne Klubs

Nein, die Rede ist nicht von Zehlendorf oder Rudow. Sondern vom letzten Klub im nördlichen Prenzlauer Berg, dem Klub der Republik. Die 2 Jahre währende Geschichte von Verkäufen und Betrügereien ist exemplarisch für die vielen wegsanierten Bewohner und Gewerbetreibenden in der Innenstadt wachsender Metropolen.
Gestern, am 29. Januar, fand im KdR die letzte Party statt – die Abrissparty des Klubs der Republik in der Pappelallee 81.

Audiobeitrag (5:23):




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