Die andere Realität

Pumpkins! Not the fruit, dude. The Computer!

Dear Fellow,
Just last night, my professor Simone and I figured out where the future is leading us. All us computer scientists, computer developers, computer communicators, computer designers, computer computers, computer whatever-ists… depending on operating systems, freaky programmers, scarce elements, obsessed PR folks… machines – have found that nature is faster!

At the Beuth University of Applied Science in Berlin, in cooperation with the Institute of Sounds Weird but Makes Sense University of Baltimore, a Team of eighteen Non-Emotionally-Responding-Dudes were proving what Polish harvesters have been preaching for decades: Pumpkins are Computers!

Computer-Pumpkins are the future!!
(mehr…)

Sprossen für Allah

Seit Wochen hält der EHEC Erreger Verbraucher und Landwirte in Atem. Nachdem Gurken und Tomaten freigesprochen wurden, gerieten nun Bio-Sprossen aus Niedersachsen ins Visier der Ermittler.
Bundesagrarministerin Ilse Aigner sicherte den geschädigten Bauern schnelle Hilfe von Seiten der EU zu, schob aber die Verantwortung in eine andere Richtung. Gegenüber StockLog äußerte sie sich aufgebracht: „Des liegt goanz kloar am Cyber Abwehrzentrum! Do braucht der Herr Friedrich sich (mehr…)

Interview: Heather De Lisle

Am Samstagnachmittag traf Ricarda von Stockdorf exklusiv für den StockLog die US-amerikanische „Journalistin“ Heather De Lisle im Studio von Sandra Maischberger, welches uns freundlicherweise von der ARD zu Verfügung gestellt wurde.

Heather De Lisle und Ricarda von Stockdorf
Ein hitziges Gespräch führten Heather De Lisle und Ricarda von Stockdorf

StockLog: Frau De Lisle, was machen Sie eigentlich seit einigen Monaten im deutschen Fernsehen?

De Lisle: Oh! (lacht sehr laut) Ich wurde sagen, mit meiner ultrarepublikanischen Ansichten bin ich eine Gegenpol zu die deutsche Kuschel-Talkgäste. Ich finde es gut Terroristen (mehr…)

Smartphones machen kurzsichtig und krumm!

Eine erschreckende Studie brachte nun ans Licht, was von Kritikern lange befürchtet und von Elektronikherstellern beharrlich dementiert wurde: sogenannte Smartphones machen kurzsichtig und krumm. Die repräsentative Studie des Instituts für technische Soziologie und wahnsinns Theorien an der Monoversität Berlin veröffentlichte am Donnerstag die alarmierenden Ergebnisse einer dreijährigen Beobachtung an über 3000 Probanden. Der durchschnittliche Sehverlust betrug demnach bei 58,3% mehr als 3 Dioptrien. Knapp ein Viertel der Teilnehmer büßte sogar bis zu 5,5 Dioptrien ihrer Sehfähigkeit ein. Was alle Probanden vereinte, war die Kurzsichtigkeit. Die Leiterin der Studie Professor Ricarda von Stockdorf äußerte sich besorgt über die weitreichenden Folgen: „Bereits nach viermonatiger täglicher Nutzung stellten sich gravierende Defizite im Sehvermögen ein. Besonders schockierte mich persönlich, dass die Betroffenen ihre Behinderung leugneten und jede Hilfe ablehnten. Das wiederum hatte weitreichende Folgen für das tägliche Leben. Familienmitglieder und Freunde wurden nicht mehr erkannt und als solche akzeptiert.“ Das habe in Einzelfällen auch zu Jobverlust und Griesgrämigkeit geführt.
Eine weitere Begleiterscheinung der regelmäßigen Nutzung von Smartphones sei die Verkrümmung der Brustwirbelsäule. Die Forscher vermuten, dass das ungewohnt kleine Display so viel Aufmerksamkeit vom Präfrontalen Cortex erfordere, dass der Hypothalamus nur noch mit überlebenswichtigen Dosen an Sauerstoff versorgt werde und deshalb nicht mehr in der Lage sei, die typische gebeugte Haltung zu korrigieren. Einerseits sei das eine logistische Meisterleistung des menschlichen Körpers, führe aber zu einer dauerhaft gekrümmten Haltung. Belegt werden
Die Probanden wurden während der Studie um durchschnittlich 28 mm kleiner.
konnte diese These allerdings nicht. Messungen zeigten aber, dass sich bei 89,7% die Wirbel TH4 bis TH6 um durchschnittlich 30 Grad neigten. In bereits vorbelasteten Fällen knickte sie komplett ab und musste stationär behandelt werden. Weitere Begleiterscheinung waren dem sechsköpfigen Forscherteam am Anfang ihrer Arbeit nicht einmal in den Sinn gekommen. Dr. Abraham Tschernikow, psychologischer Berater und leidenschaftlicher Krimileser, war fasziniert von der schwindenden Sozialkompetenz der Probanden: „Wir konnten eine Rückentwicklung des Verstandes und des Bewusstseins für die Welt beobachten, die ähnlich der Demenz verlief. Nur sehr viel schneller und unabhängig von Alter, Beruf und Herkunft. Die Ergebnisse sind natürlich erschütternd, könnten uns aber neue Erkenntnisse über Altersdemenz liefern.“ Schon 24 Stunden nach Veröffentlichung der Studie gründeten sich internationale Vereine und neue Arbeitsgruppen in weltweit verfahrenden Organisationen, wie Amnesty International und Human Rights Watch. „Wir fordern eine breite öffentliche Debatte. Smartphones sind ein unterschätzter Gefahrenherd. Altersbeschränkungen, Warnhinweise und gesetzlich geregelte Nutzungszeiten könnten ein Anfang zur Eindämmung dieses Problems sein.“ konstatiert Prof. Dr. von Stockdorf.

Wir von StockLog bleiben dran!

Das Forscherteam (v.l.n.r.): Prof. Ricarda von Stockdorf, Dr. Abraham Tschernikow, Karl Theodor zu Guttenberg,
Dr. Violetta Di Pomodori, Prof. Dr. William S. Dunningham, Dr. Swantja Kolkeström

Hau ab da!

Nach einer Trennung ist die Frage nach der Schuld eine befriedigende Genugtuung, denn jeder hat da so seine Argumente angestaut. Meistens jedoch gesteht man sich nach dem x-ten Streit ein, dass eine Antwort auf diese Schuldfrage gar nicht existiert.

Egal. Ich bin noch nicht so weit und ich habe tatsächlich einen Schuldigen gefunden! Ist das nicht klasse? Es geht um uns: die „Jungen“ und die „Alten“. Wenn „wir“ die erste Generation sind, der es schlechter geht als ihrer Elterngeneration, dann ist das „eure“ Schuld.

1. Ihr wollt nicht erwachsen werden!
Wie es das Mädchen aus dem Stück „Ferienlager“ treffend benannt hat: Pubertät 40 Plus. Ein Mädchen steht in der U Bahn vor dir und du denkst: „Coole Turnschuhe, schickes Oberteil, peinliches Tattoo.“ Doch dann dreht sich dieses absurde Monster um und statt in ein überschminktes Teeniegesicht zu sehen, zählst du schockiert die Krähenfüße und Zornesfalten im Gesicht einer alten Frau! Alter, hab ich mich erschrocken! Pubertät 40 Plus eben.

2. Ihr wollt keine Kinder!
Ach, im Job läuft es gerade so gut, und ja, wir sind schon seit 6 Jahren ein Paar aber feste Bindung würden wir das jetzt nicht nennen… Statt dessen wollen wir das Leben genießen solange wir noch – ähm – jung sind. Umherreisen, ein Buch schreiben, vielleicht eine Zeit im Ausland verbringen. Und ein Kind würde unter solchen Umständen nur vernachlässigt werden. Was soll so ein Knirps schon im Ausland? Beherrscht ja nicht mal die Sprache, der kleine Wurm, pff. Der soll erst mal Abitur machen und lernen auf eigenen Füßen zu stehen, anstelle von Papas Geldbeutel zu leben. Es muss halt jeder für sich selbst sorgen, sprach der Egoist.

3. Ihr macht Kinderarbeit!
Den ganzen Tag vorm Laptop sitzen und lustige Bilder malen ist doch ein cooler Job. Das mach ich schon seit zwanzig Jahren. Ja, manchmal gehen mir die Ideen aus, aber wir haben hier immer wieder Praktikanten, die neuen Schwung reinbringen. Da haben wir älteren natürlich eine gewisse Pflicht unser Wissen weiterzugeben und den jungen Leuten Berufserfahrung zu vermitteln. Ein Praktikum kann einen echt weiterbringen und vielleicht finden sie dadurch irgendwo in irgendeinem anderen Unternehmen einen Job. Kann doch sein, wer weiß?

Tataaa! Schuldigen gefunden! Ist echt eine Genugtuung! Es ist nämlich gar nicht die Wirtschaftskrise oder die Wissensgesellschaft oder der Jugendliche mit Migrationshintergrund oder die böse Wiedervereinigung oder der Bachelor oder die längere Lebenserwartung, sondern das seid „ihr“!
Ihr macht einfach keinen Platz, ihr verteidigt sozusagen den Status Quo eurer Generation seit vielleicht den Neunzigern, deshalb stecken wir unweigerlich in unserer „Kindergeneration“ fest. Und deshalb kommen euch eure Eltern so alt und so weit entfernt vor und wir, die echten Jungen, kommen euch vor wie Kinder und die echten Kinder kommen euch vor wie Hauskatzen. Weil ihr eingefahren seid! Weil ihr euch nicht bewegt! Woran klammert ihr euch? Ihr werdet sowieso alle sterben! Mann, das regt mich auf! Aber es tut echt gut zu wissen, dass es nicht an mir liegt, hehe.




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:
Creative Commons Lizenzvertrag
Stocklog von Christina Makonnen steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.