Stephan Urbach – ein Portrait

Sein halbgeschorenes Haar und die Kastenbrille lassen in Zeiten des Erfolgs der Piratenpartei einiges an Klichees zu. Obwohl Markus Lanz ihm im ZDF bescheinigte der einzige Pirat zu sein, der „wie ein Politiker labert“ ist Stephan Urbach kein mediengeiler Mandatsträger, sondern vor allem Aktivist.
Der gelernte Bankkaufmann ist Vorstandsmitglied der Telecomix, einer Organisation, die unter anderem im Arabischen Frühling die unzensierte Kommunikation der Aktivisten aufrecht erhielt. Seine Aufgabe im Arabischen Frühling nahm er ernst, die Devise lautete: Wenn ich es nicht mache, wer macht es dann?
Unbemerkt glitt er in eine Depression, die Folge unzähliger Nächte vor dem Rechner und der Verantwortung den Aktivisten vor Ort Gehör zu verschaffen. Sein Burn Out trieb ihn fast in den Suizid. Nach dem Freitod des österreichischen Hackers @oneup beschloss Urbach jedoch über dieses Tabuthema in der Hacker-Szene zu sprechen.

Autoren: Julia Krüger und Christina Makonnen





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